Das Burger Museum

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Faszinierende Schiffsmodelle

 

Das Modell der "Boekelnburg" der Reederei Karl-Heinrich Danz, heute BBC.

Als das Burger Museum 2003 eröffnete gab es weder eine Schifffahrts-Abteilung noch besaß man irgendwelche Schiffsmodelle oder maritime Exponate. Die Burger Reederei BBC, die als einzige von ca. 85 Schifferfamilien von damals bis heute überlebte, half dem Burger Museum mit einigen Schiffsmodellen als Leihgaben aus.

 

 



Modell des in Burg gebauten Torf-Ewers "Margaretha" von 1879, gebaut 2003 von Georg Wrodarczyk für das Burger Museum

Den Burger Modellbauer Georg Wrodarczyk konnte man zur Eröffnung der Schifffahrtsstube dafür begeistern, für das Burger Museum ein Modell zu bauen, die "Margaretha".
Der 1897 auf der Bruhnschen Werft an der Burger Au gezimmerte Besan-Ewer war einer der größten in Burg gebauten Ewer und passte nur mit Mühe durch die Schleuse am Kattenstieg.

 

 


Modell des Yachtschoners "Irene Schöning", gebaut 2004 von Georg Wrodarczyk für das Burger Museum

 

Der ehrenamtliche Modellbauer Georg Wrodarczyk baute in den nächsten Jahren weitere schöne Modell historischer Burger Schiffe für das Burger Museum.
Zur Saison 2004 folgte das bildschöne Modell des 1926 auf der Burger Schöning-Werft am Kattenstieg gebauten hölzernen Jacht-Segel-Schoners. 
Im Jahr darauf baute er nach den alten Plänen der Nobiskrug-Werft in Rendsburg den für Julius Penns 1930 gebauten Fracht-Motorsegler „Annemarie“. Die damalige Taufpatin, Frau Annemarie König, geborene Penns, taufte nach 75 Jahren zum zweiten Mal das Schiff, dieses Mal als Modell, auf den Namen "Annemarie".

 Ein weiteres Modell eines historischen Burger Schiffes wurde rechtzeitig zur Saison 2005 fertig gestellt. Apotheker Peter Sommer schuf das Modell der Fracht-Segelschute "Erna", die 1908 auf der Werft Lucas Mulder in Stadskanaal für Friedrich Häbel vom Stapel lief. 

Zur Saison 2006 folgte das Modell der "Matador II" von Georg Wrodarczyk, nach seiner eigenen Meinung das schönste Modell, das er bisher gebaut hat. Zur Saison 2007 auf Wunsch des Burger Museums der Giek-Ewer "Vineta". Die Giek-Ewer bildeten einst den Ursprung der Burger Schifffahrt seit der Mitte des 19. Jahrhunderts.  Mit Torf beladen segelten sie elbaufwärts bis Hamburg und brachten auf der Rückreise allerlei Waren für die Burger Kaufleute und die Apotheke mit.
Im Jahr bastelte Georg Wrodarczyk das Modell der "Möve" von Kapitän Hans Tietjens, weil er eine besonders enge Beziehung zu Kapitän Tietjens und der "Möve" hatte.

Im Jahr 2011 entstand ein Wasserlinienmodell der „Bertha“ von Gerhard Wilstermann, einem der letzten echten „Klütenewer“, und zwar als vom Apotheker Peter Sommer mit Computer gezeichnetes Karton-Modell, das man auch als Bausatz im Burger Museum erwerben kann. Damit ist die Flotte wunderschöner historischer Schiffsmodelle im Burger Museum auf zwölf angewachsen.

 

Die neue mit LED beleuchtete Modellvitrine im Burger Museum

 

 

Erleben Sie die Vergangenheit hautnah -
im Burger Museum